Bei der Hochzeitsplanung gibt es unzählige To-dos, Traditionen und vermeintliche „Must-haves“. Gerade am Anfang kann das schnell überwältigend wirken.

Doch was viele nicht wissen: Vieles davon ist gar kein Muss.

Hier sind einige überraschende Fakten, die euch zeigen, dass ihr eure Hochzeit viel freier gestalten könnt, als ihr vielleicht denkt.

Wusstet ihr, dass…

man keine Trauzeug:innen braucht?
In Österreich ist die Anwesenheit von Trauzeug:innen seit dem 01. November 2013 keine Pflicht mehr. Auch in Deutschland wurde diese Regelung bereits 1998 abgeschafft. Ihr könnt euch also ganz frei entscheiden, ob ihr diese Rolle vergeben möchtet oder nicht.

ihr euch auch gemeinsam fertig machen dürft?
Die Vorstellung, dass sich das Brautpaar erst beim First Look oder vor dem Traualtar sieht, hält sich hartnäckig. Dabei spricht absolut nichts dagegen, diesen Teil des Tages gemeinsam zu erleben – gerade wenn ihr es auch im Alltag genießt, euch zusammen auf besondere Anlässe vorzubereiten.

der Zeitpunkt der Hochzeitstorte entscheidend für die Stimmung ist?
Viele Paare planen die Torte als Mitternachts-Highlight ein. In der Praxis führt das jedoch oft dazu, dass die Party eine Zwangspause einlegen muss. Deutlich stimmiger ist es, die Torte direkt nach der Trauung oder als Teil des Dessertbuffets zu servieren.

ihr niemandem eine Einladung schuldet?
Weder entfernten Verwandten noch Arbeitskolleg:innen oder alten Bekannten. Eine der wichtigsten Fragen bei der Hochzeitsplanung ist: Mit wem möchtet ihr diesen Tag wirklich verbringen? Die Gästeliste darf genau so aussehen, wie es sich für euch richtig anfühlt.

… ihr eure Hochzeitslocation frühzeitig anfragen solltet?
Gerade in Städten wie Wien sind beliebte Locations oft 12 bis 18 Monate im Voraus ausgebucht. Wer früh plant, hat deutlich mehr Auswahl und weniger Stress.

die Anmeldung zur Eheschließung zeitlich begrenzt ist?
In Wien könnt ihr die Anmeldung zur Eheschließung im Standesamt frühestens sechs Monate vor eurem Wunschtermin vornehmen. Der Grund: Die sogenannte „Feststellung der Ehefähigkeit“ ist nur für diesen Zeitraum gültig.

ihr keinen festen Ablauf einhalten müsst?
Trauung, Empfang, Dinner, Party – diese Reihenfolge ist kein Gesetz. Immer mehr Paare brechen bewusst mit klassischen Strukturen und gestalten ihre Hochzeit so, wie sie sich für sie richtig anfühlt.

ihr nicht alles selbst planen müsst?
Genau hier kommt professionelle Unterstützung ins Spiel. Eine Hochzeitsplanerin behält Fristen, Details und Möglichkeiten im Blick – und sorgt dafür, dass eure Hochzeitsplanung nicht nur organisiert, sondern auch entspannt verläuft.

Fazit: Hochzeitsplanung darf leicht sein

Die wohl wichtigste Erkenntnis bei all dem: Ihr dürft eure Hochzeit so gestalten, wie sie zu euch passt – nicht so, wie man es „macht“.

Viele Regeln sind keine Regeln & viele Erwartungen sind optional.

Und genau darin liegt die Freiheit, eine Hochzeit zu schaffen, die sich wirklich nach euch anfühlt.


Titelbild: unsplash

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